Sahra Wagenknecht, Gründerin der BSW-Partei, hat sich hinter den AfD-Spitzenkandidaten Siegmund in Sachsen-Anhalt gestellt und jegliche Vergleiche mit Adolf Hitler zurückgewiesen. Sie betonte, Siegmund erinnere sie nicht an Hitler. Wagenknecht sieht in der AfD eine „legale Partei“, die auch gewählt werde und stellte inhaltliche Überschneidungen mit der CDU fest. Ein Sturz der Regierung unter Führung von Friedrich Merz wäre für sie sogar „ein Segen“. Wagenknecht argumentiert, die eigentliche Gefahr für die Demokratie gehe von den etablierten Parteien aus, nicht von Siegmund oder der AfD. Sie verteidigt Siegmund gegen pauschale Verurteilungen und kritisiert die etablierten Parteien. Linksgerichtete Medien betonen die umstrittene Haltung Wagenknechts, während rechtsgerichtete Quellen ihre Kritik an Merz und der CDU hervorheben; unbestritten ist jedoch, dass Wagenknecht eine Abkehr von der pauschalen Verurteilung der AfD fordert und den Sturz der Merz-Regierung begrüßen würde.
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