Die russische Armee hat zunehmend Schwierigkeiten, neue Kämpfer zu rekrutieren, wobei es Berichte über den Einsatz von Polizeigewalt zur Zwangsmobilisierung gibt. Dies schürt die Sorge vor einer groß angelegten neuen Mobilmachung durch Präsident Putin. Parallel dazu hat Putin erstmals seit Beginn der verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe auf Russland in einem Fernsehinterview eine scharfe Antwort Moskaus angekündigt. Die Angst vor einer weiteren Eskalation des Konflikts wächst, da Putin die Drohungen mit einem Schlag gegen die Ukraine ausspricht. Linke und linksgerichtete Medien betonen die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung und die Zwangsmobilisierung, während rechtsgerichtete Berichterstattung Putins Ankündigung einer scharfen Antwort hervorhebt. Nicht im Streit ist, dass die russische Armee vor wachsenden Herausforderungen steht und die Lage in der Ukraine angespannt bleibt. Die Frage, inwieweit Putin tatsächlich zu einer groß angelegten Mobilmachung greifen wird, bleibt offen.
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