Volkswagen steht vor einem umfassenden Sparkonzept, das bis zu 50.000 Arbeitsplätze weltweit gefährdet, von denen etwa 25.000 in Deutschland betroffen sein könnten. Besonders betroffen sind die Werke in Neckarsulm, Hannover, Emden und Zwickau, für die bis 2031 bis 2034 keine Folgebelegung garantiert werden kann. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas fordert vom Autobauer, die Standorte zu sichern und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, während Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies auf die Suche nach Möglichkeiten zur Auslastung der Werke drängt. Der VW-Aufsichtsrat hat sich auf ein Sanierungspaket geeinigt, das Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe vorsieht, jedoch auch Kürzungen bei Sachanlagen und Forschung und Entwicklung. Die Zahl der Modelle soll bis 2035 um die Hälfte reduziert werden. Während die Bundesregierung die Einigung begrüßt und auf zukunftsfähige Lösungen hofft, kritisiert Hannovers Oberbürgermeister Onay die fehlende Stärkung des Nutzfahrzeugstandorts. Es bleibt offen, wie die Zukunft der betroffenen Werke konkret aussehen wird und welche Produkte und Investitionen über das Jahr 2034 hinaus geplant sind.
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