Volkswagen kappt Gewinnprognose für 2026 – Aktienkurs sinkt deutlich
Wirtschaft
✓ Neutralisiert
2h ago

Volkswagen kappt Gewinnprognose für 2026 – Aktienkurs sinkt deutlich

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten
3 Quellen: 1 links · 1 Mitte · 1 rechts
Image: Spiegel De

Der Volkswagen-Konzern hat seine Gewinnprognose für 2026 deutlich gesenkt und rechnet nun nur noch mit einer operativen Umsatzrendite von einem Prozent, statt zuvor erwarteten vier bis 5,5 Prozent. Diese Revision wird durch eine milliardenschwere Wertberichtigung bei Porsche, schwache Geschäfte in China und steigende Kosten für den Konzernumbau begründet. Die Aktien von Volkswagen und Porsche AG sind daraufhin um rund 5,6 Prozent bzw. zeitweise fast neun Prozent gefallen.

Die Belastungen umfassen Sondereffekte in Höhe von rund zehn Milliarden Euro, darunter die Abschreibung auf Porsche (sechs Milliarden Euro), Abschreibungen im China-Geschäft und Kosten für Vorruhestandsregelungen sowie den Verkauf des VW-Werks in Osnabrück. Insbesondere die Marken Audi und Volkswagen Pkw liegen hinter den Erwartungen zurück. Der Konzern sieht sich zudem mit einem verschärften Marktumfeld, insbesondere in China, und einer stärkeren Verlagerung der Nachfrage hin zu batterieelektrischen Fahrzeugen konfrontiert, die geringere Gewinnmargen aufweisen.

Zusätzlich belasten die Eskalation im Nahen Osten und die aktuelle Zollsituation (15 Prozent Zollsatz für Lieferungen in die USA, bei möglichen Erhöhungen durch US-Präsident Trump) die Prognose. Volkswagen plant den Abbau von zusätzlich rund 50.000 Arbeitsplätzen weltweit und den Verkauf des Werks in Osnabrück. Die aktualisierte Prognose für die Umsatzrendite liegt ohne Sondereffekte bei vier Prozent, am unteren Ende der bisherigen Spanne. Die möglichen Auswirkungen der Lage im Nahen Osten sind weiterhin nicht abschätzbar.

Wo sie sich unterscheiden

  • WELT betont stärker den Kursverlust der Aktie (fast neun Prozent zeitweise), während andere Quellen den Rückgang mit rund 5,6 Prozent angeben.
  • Spiegel.de hebt die 'Krise' des Volkswagen-Konzerns hervor, während andere Quellen diese Formulierung vermeiden und sich auf die gesenkte Gewinnprognose konzentrieren.
  • DLF.de erwähnt das Datum der Sendung (18.09.2026), was in den anderen Quellen nicht enthalten ist.
  • Zeit.de fasst die Informationen sehr kurz zusammen, während Welt.de und Spiegel.de detailliertere Informationen liefern.

Was noch nicht bekannt ist

  • Die langfristigen Auswirkungen der Eskalation im Nahen Osten auf Volkswagen sind weiterhin unklar.
  • Es ist unklar, wie sich die Verhandlungen über den Abbau von 50.000 Stellen weltweit gestalten werden.

Hintergrund

  • Der Volkswagen-Konzern ist ein deutscher Automobilhersteller, der eine Vielzahl von Fahrzeugmarken wie Volkswagen, Audi, Porsche und andere umfasst [background knowledge].
  • Porsche ist eine Tochtergesellschaft des Volkswagen-Konzerns, die sich auf die Produktion von Sportwagen und Luxusfahrzeugen spezialisiert hat [background knowledge].
  • China ist ein wichtiger Absatzmarkt für den Volkswagen-Konzern, jedoch hat das Marktumfeld dort in jüngster Zeit an Dynamik verloren [Fact Refinery, 2024-07-15].
  • Die Automobilindustrie befindet sich in einem Wandel hin zu batterieelektrischen Fahrzeugen, die in der Regel geringere Gewinnmargen aufweisen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor [Fact Refinery, 2023-11-22].

Unsere Einschätzung

Our reading is that Volkswagen faces significant headwinds impacting its profitability. The lowered profit forecast, coupled with asset write-downs and planned job cuts, suggests a strategic recalibration in response to both internal challenges and external pressures. While the company attempts to navigate a shifting market towards electric vehicles and geopolitical uncertainties, the scale of the revisions indicates a more substantial downturn than initially anticipated.

Worauf zu achten ist

  • Die Entwicklung des Aktienkurses von Volkswagen und Porsche AG in den kommenden Wochen, um die Reaktion des Marktes auf die Gewinnprognose zu beurteilen [Finanznachrichten].
  • Die Bekanntgabe konkreter Details zum Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen weltweit, insbesondere hinsichtlich der betroffenen Standorte und Zeitpläne [Volkswagen-Pressemitteilungen].
  • Die weitere Entwicklung der Zollpolitik der USA und die potenziellen Auswirkungen auf die Lieferungen von Volkswagen in die Vereinigten Staaten [Handelsnachrichten].
War das hilfreich?

Originale Berichterstattung lesen

💬 Kommentare

📜 Kommentar-Richtlinie