Das US-Militär hat drei iranische Öltanker im Persischen Golf und im Golf von Oman zerstört, nachdem die iranische Revolutionsgarde (IRGC) Raketen auf zwei US-Kriegsschiffe abgefeuert hatte. Die US-Armee gab an, einen Tanker im Golf von Oman vollständig zerstört und zwei weitere Schiffe in der Nähe der Insel Charg und Jask „dauerhaft außer Gefecht gesetzt“ zu haben. Die angegriffenen Tanker gehörten laut US-Angaben zu einem Schattennetzwerk, das die IRGC finanziert. Admiral Brad Cooper vom US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, die USA würden „noch höhere wirtschaftliche Kosten“ verhängen, wenn die IRGC erneut US-Schiffe angreifen würde. Iranische Medien berichteten zuvor von Explosionen in der Nähe der Insel Charg, einem wichtigen Umschlagplatz für iranische Rohölexporte. Die USA haben die Insel bereits mehrfach angegriffen. Die Eskalation folgt auf Bemühungen der USA, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran zu erhöhen, während Teheran Wege gefunden hat, Sanktionen und Blockaden zu umgehen. Einige Quellen weisen darauf hin, dass die US-Angriffe Teil einer umfassenderen Strategie sind, die auch Sanktionen gegen türkische Banken umfasst, die mit der IRGC in Verbindung stehen. Die Situation wirft die Frage auf, wie sich diese militärischen Auseinandersetzungen auf die bereits angespannte regionale Stabilität und die iranische Wirtschaft auswirken werden, insbesondere angesichts der US-Seeblockade iranischer Ölexporte.
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