US-Luftwaffe zieht Bomber von RAF Fairford ab, Verdacht auf iranische Unterstützung bei möglichem Anschlag
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Image: Spiegel De
Die US-Luftwaffe hat alle Langstreckenbomber vom britischen Stützpunkt RAF Fairford abgezogen, nachdem neue Informationen über eine mögliche Bedrohung durch einen vom Iran unterstützten Anschlag auf den Stützpunkt aufgetaucht sind. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte den Rückzug der Bomber, darunter B-1, B-2 und B-52, in Reaktion auf die sich zuspitzende Lage in den letzten 24 Stunden. Fünf Männer wurden Ende September in der Nähe des Stützpunkts festgenommen, da sie verdächtigt werden, einen terroristischen Akt vorzubereiten, wurden aber unter Auflagen wieder freigelassen. Premierminister Andy Burnham bestätigte Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum Iran, während US-Außenminister Marco Rubio die Beteiligung eines „ausländischen Akteurs“ erwähnte. Die US-Streitkräfte hatten im März zusätzliche Langstreckenbomber nach Großbritannien verlegt, um ihre Flexibilität im Falle eines Konflikts mit dem Iran zu erhöhen. Einige Bomber starteten dem Bericht zufolge, bevor die notwendigen Tankflugzeuge für die Unterstützung über dem Atlantik bereitstanden. Die US-Piloten der Bomberflotte sind weiterhin bereit, präzise globale Angriffe durchzuführen, betonte das Pentagon.
Die Informationen über den möglichen Anschlag waren bereits vor drei Wochen bekannt, jedoch verschärfte sich die Situation in den letzten 24 Stunden durch konkrete Details. Laut der New York Times wurde die Verlegung der Bomber als so dringend eingestuft, dass einige Maschinen bereits starteten, während die benötigten Tankflugzeuge noch vorbereitet wurden. Dem Bericht zufolge waren etwa ein Dutzend B-1-Bomber auf dem Stützpunkt stationiert.
Wo sie sich unterscheiden
- Handelsblatt und NTV betonen die Dringlichkeit der Verlegung, indem sie hervorheben, dass einige Flugzeuge bereits starteten, bevor die Tankflugzeuge bereitstanden, während Spiegel Online und Zeit Online dies nur erwähnen.
- Spiegel Online erwähnt die Kontrollen vor der Luftwaffenbasis Fairford am 28. September, was in den anderen Quellen nicht zu finden ist.
- NTV erwähnt nicht explizit die Anzahl der B-1 Bomber, die sich auf dem Stützpunkt befanden, während die anderen Quellen etwa ein Dutzend nennen.
- Handelsblatt betont, dass die Piloten der amerikanischen Bomberflotte weiterhin bereit sind, präzise globale Angriffe durchzuführen, was in den anderen Quellen ebenfalls erwähnt wird, aber nicht hervorgehoben wird.
Was noch nicht bekannt ist
- Die konkreten Details, die zur Verschärfung der Lage in den letzten 24 Stunden geführt haben, bleiben unklar.
- Das Ausmaß der iranischen Unterstützung bei dem mutmaßlichen Anschlag ist nicht bekannt.
- Die genauen Gründe für die Freilassung der fünf verdächtigen Männer unter Auflagen sind nicht öffentlich bekannt.
Hintergrund
- Die RAF Fairford ist eine britische Luftwaffenbasis, die von den Vereinigten Staaten genutzt wird [background knowledge]. Im März wurden zusätzliche Langstreckenbomber nach Großbritannien verlegt, um die Flexibilität im Falle eines Konflikts mit dem Iran zu erhöhen [Fact Refinery, 2024-03-00]. Fünf Männer wurden Ende September in der Nähe des Stützpunkts festgenommen, da sie einen terroristischen Akt vorbereiten sollten, wurden aber unter Auflagen freigelassen [Fact Refinery, 2024-09-30]. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte den Rückzug der Bomber, darunter B-1, B-2 und B-52 [Fact Refinery, 2024-10-26].
Unsere Einschätzung
Unsere Lesart ist, dass die Abziehung der Bomber eine Reaktion auf eine ernstzunehmende, sich schnell verschärfende Bedrohungslage ist. Die Dringlichkeit der Verlegung, mit Starts vor der vollständigen Vorbereitung der Tankflugzeuge, deutet darauf hin, dass die US-Streitkräfte die Bedrohung als unmittelbar wahrnehmen. Die Hinweise auf iranische Unterstützung, obwohl noch nicht vollständig verifiziert, verstärken die Besorgnis über eine mögliche Eskalation.
Worauf zu achten ist
- Die Veröffentlichung konkreter Details über die in den letzten 24 Stunden aufgetauchten Informationen, die zur Verschärfung der Lage führten, könnte das Ausmaß der Bedrohung verdeutlichen [US-Verteidigungsministerium, laufend].
- Die Entwicklung der Untersuchung bezüglich der fünf freigelassenen Verdächtigen und die Klärung der Gründe für ihre Freilassung könnten weitere Hinweise auf die Glaubwürdigkeit der Bedrohung liefern [britische Behörden, laufend].
- Eine offizielle Stellungnahme des US-Außenministeriums oder der iranischen Regierung zu den Vorwürfen der iranischen Unterstützung könnte die diplomatische Lage klären [US-Außenministerium/iranische Regierung, in Kürze].
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