US-Präsident Donald Trump hat sich gegen eine stärkere Regulierung künstlicher Intelligenz (KI) ausgesprochen und die Forderungen von Technologieunternehmen nach einer Verlangsamung der Entwicklung zurückgewiesen. Trump betonte, dass die USA gegenüber China bei KI führend seien und diesen Vorsprung bewahren wollen. Er räumte zwar ein, dass gewisse Leitplanken notwendig sein könnten, sah die Warnungen vor einer unkontrollierten KI-Entwicklung jedoch als von „negativen Kräften“ motiviert an. Diese Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund einer wachsenden Debatte über die Risiken der KI, in der führende KI-Entwickler wie Anthropic, OpenAI und Google eine Verlangsamung des Entwicklungstempos gefordert haben. Trump argumentierte, dass eine Verlangsamung die Wettbewerbsfähigkeit der USA gefährden würde. David Sacks, ein KI-Berater des Präsidenten, warf den KI-Firmen vor, mit ihren Forderungen nach Regulierung lediglich ihre Produkthaftung aushebeln und ihren Marktwert steigern zu wollen. KI-Experten sehen in den Forderungen nach Regulierung auch einen Ausdruck des Wettbewerbs zwischen Anthropic und OpenAI, da beide Unternehmen kurz vor einem Börsengang stehen. Die Frage, ob die USA tatsächlich einen technologischen Vorsprung gegenüber China bei KI haben und ob eine Verlangsamung der Entwicklung die Wettbewerbsfähigkeit der USA beeinträchtigen würde, bleibt offen.
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