Der US-Präsident Donald Trump hat seiner persönlichen Assistentin Natalie Harp sowie zwei weiteren Mitarbeiterinnen, Chamberlain Harris und Margo Martin, jeweils ein Bargeschenk in Höhe von 45.000 Dollar zu Weihnachten zukommen lassen. Die Zahlungen, die etwa ein Drittel ihres Jahresgehalts entsprechen (Harp verdient 150.000 Dollar pro Jahr), wurden als „Bargeschenk zu den Feiertagen“ in Finanzmitteilungen des Weißen Hauses ausgewiesen und stammen laut Angaben aus Trumps Privatvermögen, nicht aus öffentlichen Mitteln. Harp, eine enge Vertraute Trumps, begleitet ihn auf Reisen, erstellt Online-Beiträge für ihn und druckt Informationen aus, was ihr den Spitznamen „menschlicher Drucker“ eingebracht hat. Sie hat zudem Zugriff auf Trumps Konto im sozialen Netzwerk Truth Social und diktiert Beiträge, die er dann unterzeichnet. In einem kürzlich veröffentlichten Buch wird Harp als äußerst loyal gegenüber Trump beschrieben, wobei sie ihm angeblich „anhimmelnde“ Briefe schreibt, in denen sie ihn als alles für sich bezeichnet. Harp überlebte eine Knochenkrebserkrankung dank Zugang zu noch nicht zugelassenen Wirkstoffen, den sie auf die Gesundheitsgesetze von Trump zurückführt. Das Weiße Haus verteidigte die Geschenke als Teil einer langjährigen Praxis und betonte, dass sie in keinem Zusammenhang mit den dienstlichen Aufgaben der Beschenkten stehen und somit rechtlich zulässig sind. Die Washington Post hatte zuerst über die Zahlungen berichtet. Es wird darauf hingewiesen, dass Harp früher als Fernsehmoderatorin für einen Rechtsaußen-Sender tätig war und zu den wenigen Personen gehört, die mit Trump heimlich das Flugzeug wechselten, um einer potenziellen Bedrohung zu entgehen.
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