US-Präsident Donald Trump hat die Einrichtung einer „AI Force“ zur Überwachung künstlicher Intelligenz angekündigt, während er gleichzeitig betonte, dass die Entwicklung dieser Technologie nicht behindert werden solle. Trump plant außerdem, einen KI-Beauftragten, einen sogenannten „KI-Zar“, zu ernennen, nachdem der vorherige Beauftragte David Sacks seine Tätigkeit beendet hatte. Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sicherheitsbedenken bezüglich der rasanten KI-Entwicklung, die von einigen Experten als existenzielle Bedrohung angesehen wird. Trump wies diese Warnungen zurück und bezeichnete sie als Teil einer „üblen Verschwörung“ gegen KI. Er betonte, dass die USA bei der KI-Technologie führend bleiben müssten, insbesondere im Vergleich zu China. Gleichzeitig gab es in den letzten Wochen von Seiten von KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic selbst Forderungen nach einer Verlangsamung der KI-Entwicklung, da Sicherheitsrisiken erkannt wurden. Zudem wächst in den USA die Kritik an den hohen Energieverbrauch von KI-Rechenzentren, was sich auch in den Vorbereitungen für die US-Zwischenwahlen im November widerspiegelt. Die „AI Force“ könnte als erster Versuch der Regierung Trump interpretiert werden, eine staatliche Aufsicht über die Technologie zu etablieren, nachdem Trump bisher eine stärkere Regulierung abgelehnt hatte. Es bleibt unklar, wie die „AI Force“ konkret ausgestaltet sein wird und welche Befugnisse sie haben soll.
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