Trump gibt vorzeitig seine Stimme ab, während Demokraten ihn zum Wahlkampfthema machen
Politik
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1h ago

Trump gibt vorzeitig seine Stimme ab, während Demokraten ihn zum Wahlkampfthema machen

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Image: Spiegel De

US-Präsident Donald Trump hat vorzeitig seine Stimme für die bevorstehenden Kongresswahlen abgegeben und dabei seine anhaltende Kritik an der Briefwahl bekräftigt. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Demokraten Trump als zentrales Thema in ihren Wahlkampagnstrategien nutzen und ihm eine Niederlage bei den Zwischenwahlen droht. Trump selbst wiederholte die unbewiesene Behauptung, die Präsidentschaftswahl 2020 gewonnen zu haben und beschuldigte die Demokraten der „echten“ Korruption. Die Wahlen am 3. November entscheiden über alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat. Beobachter befürchten, dass Trump im Falle einer Niederlage seiner Republikaner erneut Wahlbetrugsvorwürfe erheben könnte. Die Demokraten haben gute Chancen, im Repräsentantenhaus die Mehrheit zu übernehmen, während Trumps Umfragewerte historisch schlecht sind, insbesondere aufgrund steigender Lebenshaltungskosten und des umstrittenen Irankriegs. In Ohio wird der Wahlkampf durch Vorwürfe des Missbrauchs in der Kindheit der demokratischen Gouverneurskandidatin Amy Acton überschattet, die von der republikanischen Seite ausgenutzt werden. Ein Polizist in Mississippi hat nach dem tödlichen Schuss auf ein einjähriges Kind seinen Dienst quittiert. Der Fall wirft Fragen nach Polizeigewalt und den Einsatzprotokollen auf. Trump hat zudem den Import von Windkraftanlagen als Gefahr für die US-Sicherheit eingestuft, verzichtet aber vorerst auf neue Handelsbeschränkungen.

Wo sie sich unterscheiden

  • Der Spiegel betont die drohende Niederlage für Trumps Republikaner und die damit verbundenen Umfragewerte.
  • Tagesanzeiger.ch fokussiert auf die Strategie der Demokraten, Trump als Wahlkampfthema zu nutzen, und die schmutzigen Wahlkampftaktiken in Ohio.
  • Handelsblatt.de berichtet über Trumps Kritik an einem Richter im Mordfall Charlie Kirk und seine Einstufung von Windkraftanlagen als Sicherheitsrisiko.

Was noch nicht bekannt ist

  • Wie sich die Wahlbeteiligung der verschiedenen Wählergruppen tatsächlich entwickeln wird.
  • Ob Trump im Falle einer Niederlage tatsächlich Wahlbetrugsvorwürfe erheben wird.

Hintergrund

  • Der US-Präsident wird durch ein Wahlkollegium gewählt, das sich aus den Wahlmännern der einzelnen Bundesstaaten zusammensetzt [background knowledge]. Die Kongresswahlen finden alle zwei Jahre statt und entscheiden über die Zusammensetzung des Repräsentantenhauses und eines Drittels des Senats [background knowledge]. Die Demokratische Partei und die Republikanische Partei sind die beiden dominierenden politischen Kräfte in den Vereinigten Staaten [background knowledge]. Die Präsidentschaftswahl 2020 war von Vorwürfen des Wahlbetrugs begleitet, die von Donald Trump erhoben wurden [Fact Refinery, 2023-10-26].

Unsere Einschätzung

Unsere Einschätzung ist, dass die Demokraten versuchen, die Unzufriedenheit mit Trump und seinen politischen Positionen zu nutzen, um bei den bevorstehenden Wahlen Stimmen zu gewinnen. Es scheint, dass die Republikaner mit schlechten Umfragewerten zu kämpfen haben und Trump selbst weiterhin an unbewiesenen Behauptungen festhält. Die Situation deutet auf einen polarisierten Wahlkampf hin, in dem die Ergebnisse ungewiss sind.

Worauf zu achten ist

  • Die Ergebnisse der Wahlen am 3. November für das Repräsentantenhaus und den Senat (offizielle Wahlergebnisse auf Websites wie [usa.gov/election-results]). Ob Trump nach einer möglichen Niederlage seiner Partei erneut Wahlbetrugsvorwürfe erhebt (Aussagen von Trump auf seinen Social-Media-Kanälen oder in öffentlichen Auftritten). Die Entwicklung der Wahlbeteiligung verschiedener Wählergruppen (Daten von Wahlbehörden der einzelnen Bundesstaaten).
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