Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Jared Kushner und Steve Witkoff als Sondergesandte nach Moskau und Kiew entsandt, um Möglichkeiten für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs auszuloten. Die Reise erfolgt auf Initiative Trumps, der jedoch keine Details zu dem konkreten Vorschlag nannte, den die beiden Vermittler präsentieren sollen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Besuch und versprach, die Sicherheit der Verhandler im russischen Luftraum zu gewährleisten, während Russland sich zunächst bedeckt hielt. Laut Berichten der New York Times und Axios sollen Kushner und Witkoff zunächst mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau zusammentreffen und anschließend mit Selenskyj in Kiew sprechen. Selenskyj kündigte an, dass die Ukraine während des Besuchs keine Luftangriffe durchführen werde, forderte aber eine Spiegelbildliche Reaktion von Russland. Trotz dieser Ankündigung kam es in der Nacht zu Samstag zu Luftalarmen und Explosionen im Großraum Kiew. Trump äußerte Optimismus, den Krieg beenden zu können, obwohl er zuvor behauptet hatte, dies innerhalb von 24 Stunden erreichen zu können. Die Verhandlungen über die Reise der US-Vermittler zogen sich über Wochen hin, wobei die US-Regierung darauf bestand, dass die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf Moskau und die russische Energieinfrastruktur einstellt.
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