US-Präsident Donald Trump hat führende Köpfe der Künstlichen Intelligenz (KI) im Weißen Haus empfangen, darunter Jensen Huang von Nvidia, Elon Musk, Mark Zuckerberg von Meta, Sundar Pichai von Google und Jeff Bezos von Amazon. Im Rahmen des sogenannten „Super Intelligence Luncheon“ vereinbarte Trump mit den Tech-Managern eine „moralisch bindende“ Selbstregulierung der KI-Branche, anstatt strengere gesetzliche Vorschriften zu erlassen. Trump begründete seine Ablehnung gesetzlicher Regelungen damit, dass diese Innovationen behindern und die USA im KI-Wettrennen mit China zurückwerfen könnten. Er kündigte zudem ein Dekret zur Umbenennung von „künstlicher Intelligenz“ in „Superintelligenz“ an. Die Sitzordnung beim Mittagessen wurde von Trump auf seinem Netzwerk Truth Social veröffentlicht, wobei Huang und Musk in unmittelbarer Nähe des Präsidenten saßen. Trump beschrieb die anwesenden Manager als „die brillantesten Leute der Welt“ und betonte ein „Gefühl der Vaterlandsliebe“. Ein Architekt kritisierte den neuen Ballsaal des Weißen Hauses als Feuerfalle ohne Sicherheitsvorkehrungen, woraufhin Trump erwiderte: „Ich bin der Sicherheitscode.“ Die Zusammenkunft fand im East Room des Weißen Hauses statt, gefolgt von einer kurzen Präsentation der Teilnehmer vor Reportern.
Unsere Einschätzung ist, dass Präsident Trump durch die Einladung der KI-Chefs und die Vereinbarung zur Selbstregulierung versucht, sowohl Innovationen zu fördern als auch die Kontrolle über ein strategisch wichtiges Feld zu behalten. Die Betonung der „Vaterlandsliebe“ und die Ablehnung gesetzlicher Regelungen deuten darauf hin, dass die USA im globalen Wettbewerb mit China eine Führungsrolle anstreben. Die Veröffentlichung der Sitzordnung und Trumps Kommentare wirken wie eine Inszenierung, um seine eigene Position als Förderer von Innovation und Sicherheit zu unterstreichen.
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