Trotz Trump-Ankündigung: Ukraine greift russische Ölraffinerien an, USA verlieren Einfluss
Politik
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1h ago

Trotz Trump-Ankündigung: Ukraine greift russische Ölraffinerien an, USA verlieren Einfluss

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Die Ukraine hat trotz der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass Angriffe auf gegnerische Energieanlagen eingestellt werden sollten, in der Nacht erneut eine Ölraffinerie in der Region Samara angegriffen. Experten wie Timothy Ash argumentieren, dass Trumps Ukraine-Politik den Einfluss der USA auf Kiew geschwächt hat, da die Ukraine nun über eigene Waffen verfügt, die nicht von den USA stammen, und somit unabhängiger agieren kann. Trump selbst behauptet, ukrainische Angriffe auf russische Energieanlagen hätten zu einem Anstieg der Dieselpreise in den USA beigetragen, was Finanzminister Bessent bestätigte; Ash sieht dies jedoch verkürzt und verweist auf die US-Politik gegenüber dem Iran als weiteren Faktor für steigende Energiepreise. Laut Ash wurden bereits 30 bis 40 Prozent der russischen Raffinerien angegriffen. Um die Angriffe zu stoppen, müsste Trump der Ukraine Zugeständnisse machen, beispielsweise zusätzliche Luftabwehrsysteme wie Patriot-Raketen anbieten. Die Ukraine ihrerseits hat betont, dass sie bereit sei, Angriffe auf kritische Infrastruktur einzustellen, wenn die USA eine ernsthafte Bereitschaft Russlands zur Beendigung des Krieges garantieren können. Der Kreml begrüßte den US-Vorschlag für ein Moratorium, forderte aber die Aufhebung von Sanktionen gegen russische Energielieferungen. Gleichzeitig wurden in Kiew russische Drohnenangriffe gemeldet, bei denen eine Tankstelle getroffen und ein Mensch getötet wurde.

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