25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erkranken Zehntausende von Helfern und Rettungskräften an gesundheitlichen Problemen, die durch den giftigen Staub und die Brände am Ground Zero verursacht wurden. Curt Andrews, ein freiwilliger Feuerwehrmann aus Connecticut, musste bereits achtmal Hautkrebs entfernen lassen, nachdem er eine Woche in der Katastrophenzone verbracht hatte. Er und seine Kollegen waren dem hochgiftigen Cocktail aus pulverisiertem Beton, Glas, Gipskarton und verbrannten Kunststoffen ausgesetzt. Die Helfer waren sich der Gefahr kaum bewusst und konzentrierten sich darauf, anderen zu helfen, ohne an ihre eigene Sicherheit zu denken. Viele trugen keine Schutzmasken und waren stundenlang dem Staub ausgesetzt. Neben dem Staub belasteten auch die monatelang brennenden Feuer die Luftqualität. Die Umweltschutzbehörde der USA erklärte zwar am 18. September 2001, die Luft sei nicht gesundheitsschädlich, doch diese Einschätzung wird heute kritisch gesehen. Über 9000 Helfer sind inzwischen an Folgeerkrankungen gestorben. Die Gesundheitskrise hält weiterhin an, und die langfristigen Auswirkungen der Katastrophe sind noch nicht vollständig absehbar. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani steht wegen seiner Teilnahme an der Gedenkfeier in der Kritik, während der Prozess gegen Chefplaner Khalid Sheikh Mohammed erst im Juni 2028 beginnen soll.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie