Radsport-Superstar Tadej Pogačar ist bei der Spanien-Rundfahrt (Vuelta) schwer gestürzt und musste die achte Etappe vorzeitig beenden. Der Slowene kollidierte 33 Kilometer vor dem Ziel mit anderen Fahrern und erlitt dabei eine Gehirnerschütterung sowie Brüche des linken Schlüsselbeins und eines Halswirbels. Er lag vor dem Sturz mit einem Vorsprung von 3:50 Minuten auf Enric Mas in Führung und war auf dem besten Weg, erstmals die Vuelta zu gewinnen. Nach Pogacars Ausfall ist Mas nun neuer Spitzenreiter. Das Team UAE Emirates teilte mit, dass eine Operation am Schlüsselbein zunächst verschoben wird, da die Gehirnerschütterung Vorrang hat. Glücklicherweise wurden keine weiteren schweren Verletzungen oder neurologische Folgen festgestellt. Der französische Fahrer Bryan Coquard gewann die achte Etappe. Der Sturz wirft einen Schatten auf Pogacars Teilnahme an der Weltmeisterschaft im September in Montreal, wo er eigentlich seinen dritten Titel in Folge anstreben wollte. Es ist Pogacars erster Ausstieg bei einer Grand Tour. Einige Berichte deuten darauf hin, dass ein Stein am Straßenrand zum Sturz beigetragen haben könnte, während andere eine Kollision mit anderen Fahrern als Ursache nennen. Die Vuelta ist die einzige Grand Tour, die Pogačar in seiner Karriere noch fehlt, nachdem er bereits fünfmal die Tour de France und 2024 den Giro d’Italia gewonnen hatte.
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