Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat mehrere Tonnen Nuklearmaterial in Syrien entdeckt, das aus der Zeit des Assad-Regimes stammt. Die syrische Regierung hat die IAEA zu Inspektionen eingeladen und damit einen Schritt zur Klärung mutmaßlicher Atomaktivitäten unternommen. Obwohl es nie ein offizielles Atomprogramm gab, deutet das gefundene Material auf frühere Bemühungen in diesem Bereich hin. Die IAEA hat den Fund der syrischen Übergangsregierung gemeldet, die die Inspektionen ermöglicht hat.
Das Material wurde in verschiedenen Standorten entdeckt und könnte Überreste eines geheimen Atomprogramms darstellen, das Assad stets bestritten hat. Lange Zeit waren Untersuchungen über mutmaßliche Atomaktivitäten in Syrien nicht möglich. Nach dem Sturz von Assad kam es jedoch zu einer verstärkten Zusammenarbeit mit der IAEA. Die neue Regierung geht nun einen großen Schritt auf die UN-Atomwächter zu, indem sie den Zugang zu dem Nuklearmaterial gewährt.
Es gibt keine Hinweise darauf, dass es sich um ein aktuelles Atomprogramm handelt. Die IAEA untersucht nun die Herkunft des Materials und dessen Zweck. Die Entdeckung wirft Fragen nach dem Umfang der früheren Atomaktivitäten in Syrien auf. Es bleibt unklar, inwieweit das gefundene Material für die Entwicklung von Atomwaffen hätte verwendet werden können. Die IAEA arbeitet mit der syrischen Regierung zusammen, um alle offenen Fragen zu klären und sicherzustellen, dass das Nuklearmaterial sicher verwaltet wird.
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