Sommer 2024 zweitwärmste seit Aufzeichnung, Wirtschaft reagiert auf Klimafolgen
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1h ago

Sommer 2024 zweitwärmste seit Aufzeichnung, Wirtschaft reagiert auf Klimafolgen

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Der Sommer 2024 war in Deutschland der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und gleichzeitig zu trocken, wie Meteorologe Dr. Alexander Hildebrand feststellt. Dies unterstreicht, dass sich die Auswirkungen des Klimawandels verstärken werden. Während die Politik bei der Bewältigung der Klimafolgen oft zögert, ergreift die Wirtschaft bereits Maßnahmen. UN-Klimakonferenzen wie die COP30 in Belém brachten keine verbindlichen Vereinbarungen über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, die Eindämmung der Entwaldung oder die finanzielle Unterstützung gefährdeter Länder hervor. Dennoch zeigen Unternehmensbilanzen, Länderratings und Risikobewertungen, dass der Übergang zur CO₂-Neutralität voranschreitet.

Deutschland erzeugte im Jahr 2024 etwa 63 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien, während in den USA fast 90 Prozent der neu hinzugekommenen Stromkapazitäten aus erneuerbaren Quellen stammten. Auch in Brasilien werden 88 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen. Weltweit sind erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie mittlerweile 40 bis 50 Prozent günstiger als fossile Brennstoffe. Der Automobilmarkt wandelt sich ebenfalls rasant: In China sind über die Hälfte der verkauften Neuwagen Elektrofahrzeuge oder Plug-in-Hybride, und in Norwegen waren fast 90 Prozent der 2024 verkauften Neuwagen vollelektrisch. Obwohl fossile Brennstoffe weiterhin das bestehende System dominieren, haben saubere Energien sich in der zukünftigen Entwicklung bereits durchgesetzt.

In Regionen mit hohem Klimarisiko brechen Versicherungsmärkte zusammen, was Haushalte und Unternehmen unversichert zurücklässt. Die Kreditkosten für Länder, die mit Dürren, Überschwemmungen und Entwaldung zu kämpfen haben, steigen, was ihre finanzielle Handlungsfähigkeit einschränkt. Diese Mechanismen zwingen zu Handlungen, die Regierungen bisher aufgeschoben haben, indem sie Untätigkeit teurer machen als Handeln.

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