Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hat die indonesische Insel Flores getroffen, wobei Gebäude wankten und teilweise einstürzten. Die Katastrophenschutzbehörden lösten daraufhin einen Tsunami-Alarm aus und ordneten die Evakuierung von Küstengebieten an, was zur Flucht Tausender Menschen führte. Die Tsunami-Warnung wurde nach rund drei Stunden wieder aufgehoben.
Die Berichte über die Opferzahlen weichen erheblich voneinander ab: Während einige Behördenangaben von mindestens zwei Todesopfern sprechen, berichten andere Quellen von mindestens fünf bzw. mindestens 20 Toten.
Das Beben ereignete sich in einer Region, die ein beliebtes Ziel für Touristen ist. Die Insel liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer der geologisch aktivsten Zonen der Erde, in der es regelmäßig zu schweren Erdbeben kommt. Neben dem Hauptstoß wurden zudem mehrere starke Nachbeben registriert.
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