Schwere Überschwemmungen in Spanien fordern Evakuierungen und lösen Notstand aus
Politik
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1h ago

Schwere Überschwemmungen in Spanien fordern Evakuierungen und lösen Notstand aus

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Image: Spiegel De

Starke Regenfälle haben in den spanischen Provinzen Valencia und Alicante zu schweren Überschwemmungen geführt, die zur Evakuierung von Hunderten Menschen und zur Ausrufung der zweithöchsten Notfallstufe führten. In Oliva wurden etwa 2000 Campinggäste in Sicherheit gebracht, während in Pego und Oliva innerhalb von 24 Stunden über 620 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen wurden. Das Sturmtief «Adam» hatte bereits am Wochenende Chaos auf dem spanischen Festland verursacht, wo zwei Menschen ums Leben kamen. Die Behörden forderten die Bevölkerung in den betroffenen Küstenregionen auf, möglichst in ihren Häusern zu bleiben. Auf Mallorca blieben die Auswirkungen des Sturms trotz der höchsten Warnstufe relativ gering, während auf den Balearen insgesamt 16 Vorfälle gemeldet wurden und der Schulunterricht vorsorglich ausgesetzt wurde. Experten führen die Zunahme extremer Wetterereignisse in Spanien auf die Klimakrise zurück, wobei der September auf dem spanischen Festland der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen war. Die Situation in den betroffenen Gebieten entspannte sich im Laufe des Montags, wobei die Regenfälle sich nach Katalonien verlagerten.

Wo sie sich unterscheiden

  • Spiegel.de und NZZ.ch betonten die Rettungsaktionen aus der Luft und die Situation von Menschen, die auf Dächern auf Rettung warteten, während Tagesschau.de einen Videobericht von ARD Madrid über die Überschwemmungen präsentierte.
  • NZZ.ch hob die Evakuierung von 2000 Campinggästen in Oliva hervor, während Tagesschau.de und Spiegel.de dies ebenfalls erwähnten, aber weniger detailliert darstellten.
  • Spiegel.de stellte den Vergleich der Niederschlagsmengen mit Hamburg explizit dar, während Tagesschau.de und NZZ.ch dies nicht taten.

Was noch nicht bekannt ist

  • Der langfristige Schaden durch die Überschwemmungen ist noch nicht bekannt.
  • Es ist unklar, wie sich die Situation in Katalonien entwickeln wird, da die Regenfälle sich dorthin verlagern.

Hintergrund

  • Im September war das spanische Festland der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen [Fact Refinery, 2023-10-23].
  • Das Sturmtief «Adam» verursachte bereits am Wochenende zwei Todesfälle auf dem spanischen Festland [Fact Refinery, 2023-10-23].
  • In Oliva und Pego wurden innerhalb von 24 Stunden über 620 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen [Fact Refinery, 2023-10-23].
  • Spanien ist aufgrund seiner geografischen Lage anfällig für extreme Wetterereignisse, einschließlich Überschwemmungen [background knowledge].

Unsere Einschätzung

Unsere Lesart ist, dass die aktuellen Überschwemmungen in Valencia und Alicante nicht nur durch das Sturmtief «Adam» verursacht wurden, sondern auch im Zusammenhang mit der Klimakrise stehen, die zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse in Spanien führt. Die unterschiedliche Gewichtung der Berichterstattung in den verschiedenen Medien deutet darauf hin, dass der Fokus auf den Rettungsaktionen und der direkten Betroffenheit der Bevölkerung liegt, während die langfristigen Folgen und die Verlagerung des Regens nach Katalonien noch unklar sind. Wir sehen, dass die Evakuierung von Campinggästen ein besonders prominentes Element der Berichterstattung darstellt.

Worauf zu achten ist

  • Die Entwicklung der Situation in Katalonien bezüglich der anhaltenden Regenfälle, zu beobachten auf den Webseiten der spanischen Wetterdienste (AEMET) [AEMET, laufend].
  • Die Bekanntgabe des langfristigen Schadens durch die Überschwemmungen, zu erwarten durch offizielle Verlautbarungen der spanischen Behörden [spanische Behörden, in den kommenden Wochen].
  • Die Veröffentlichung detaillierterer Berichte über die Rettungsaktionen, insbesondere die Situation von Personen, die auf Dächern gerettet wurden, zu finden in den Nachrichtenportalen Spiegel.de, NZZ.ch und Tagesschau.de [Spiegel.de, NZZ.ch, Tagesschau.de, laufend].
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