Niederlande verlagern Goldreserven aus den USA – auch Deutschland diskutiert Rückholung
Wirtschaft
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57m ago

Niederlande verlagern Goldreserven aus den USA – auch Deutschland diskutiert Rückholung

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Die Niederlande haben 86 Tonnen Gold aus den USA und Kanada nach London verlagert, wobei geopolitische Risiken und das Misstrauen gegenüber der US-Regierung unter Präsident Trump als Begründung angeführt werden. Dieser Schritt reiht sich in einen Trend ein, dem auch Frankreich und Indien folgen, und hat in Deutschland eine Debatte über die Rückholung der dortigen Goldreserven aus den USA ausgelöst. Rund 1236 Tonnen deutsches Gold, im Wert von etwa 164 Milliarden Euro, lagern bei der US-Notenbank Fed. Experten und Politiker fordern nun, angesichts der Unsicherheit um Trumps Politik, eine stärkere strategische Unabhängigkeit und die Rückholung des Goldes. Die Bundesbank sieht derzeit keinen Handlungsbedarf und betont die Sicherheit der Lagerung in New York, während Ifo-Präsident Fuest vor übereilten Schritten warnt. Die niederländische Zentralbank begründete ihren Schritt mit der Notwendigkeit, die Krisenvorsorge zu stärken und die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, betonte aber, dass sie nicht mit einem tatsächlichen Verkauf des Goldes rechnet. Frankreich hat seine Goldreserven bereits vollständig nach Paris verlagert. Die Schweiz lagert den Großteil ihres Goldes selbst, mit kleineren Anteilen in England und Kanada; seit über 20 Jahren werden keine Goldreserven mehr in den USA gelagert, da es seit dem Zweiten Weltkrieg nie ganz unproblematisch war, Gold in den USA zu lagern.

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