Neue Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs laufen, Selenskyj entsendet Delegation in die USA
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1h ago

Neue Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs laufen, Selenskyj entsendet Delegation in die USA

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Image: Welt De

Die Ukraine bereitet neue Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vor, indem sie eine Delegation in die USA entsendet, um mit Vertrauten des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner und Steve Witkoff, zu sprechen. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, dass diese Gespräche zwei Tage dauern und auch europäische Vertreter umfassen sollen. Parallel dazu planten die USA offenbar trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine bis Ende Oktober, um eine Lösung für den seit Februar 2022 andauernden Konflikt zu finden. Selenskyj kritisierte jedoch die fehlende US-Hilfe als „Unwillen“ und forderte den Zugang zum Satellitennetzwerk Starlink, um die ukrainische Luftverteidigung zu stärken. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer Eskalation der Kämpfe und einer hohen Zahl von Opfern statt, wobei Russland in den letzten Tagen massive Angriffe auf die Ukraine durchgeführt hat, die zu zahlreichen Toten und Verletzten führten. Die USA stehen nach Angaben Selenskyjs sowohl mit der Ukraine als auch mit Russland in Kontakt, um die Verhandlungen zu ermöglichen, obwohl bisherige Gesprächsrunden keinen Durchbruch brachten.

Die Gespräche mit Kushner und Witkoff sind Teil eines breiteren diplomatischen Vorstoßes der USA, der darauf abzielt, einen Ausweg aus dem Konflikt zu finden, bevor Donald Trump im Januar 2025 möglicherweise erneut das Präsidentenamt übernimmt. Selenskyj betonte, dass die USA neue trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine planen, die bis Ende Oktober stattfinden sollen. Er kritisierte jedoch die fehlende US-Hilfe und forderte den Zugang zu Starlink, um die Luftverteidigung der Ukraine zu verbessern und Russland an den Verhandlungstisch zu bringen. In den letzten zwei Tagen wurden durch russische Angriffe insgesamt 78 Menschen auf ukrainischer Seite getötet und 225 verletzt, was Selenskyjs Forderungen nach verstärkter Unterstützung unterstreicht.

Die Bemühungen um eine diplomatische Lösung erfolgen, während die Kämpfe in der Ukraine weiter eskalieren. Russland hat in den letzten Tagen eine der größten Angriffswellen gestartet, die zu zahlreichen zivilen Opfern führte, wie beispielsweise bei einem Bombenangriff auf Busse in Kramatorsk, bei dem mindestens 33 Menschen getötet wurden.

Wo sie sich unterscheiden

  • Der Standard konzentrierte sich auf die humanitären Folgen des Krieges und berichtete über einen Bombenangriff in Kramatorsk mit mindestens 33 Toten.
  • Handelsblatt hob Selenskyjs Kritik an der fehlenden US-Hilfe hervor und zitierte ihn mit der Aussage, dies sei "Unwillen".
  • WELT betonte die bevorstehenden Verhandlungen mit Trump-Vertrauten und die mögliche Aufnahme von Gesprächen mit Russland im Oktober.

Was noch nicht bekannt ist

  • Ob die USA tatsächlich trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine bis Ende Oktober zustande bringen können, ist unklar.
  • Es ist unklar, ob die Gespräche mit Kushner und Witkoff zu konkreten Ergebnissen führen werden.
  • Die genauen Bedingungen für den Zugang der Ukraine zum Starlink-Satellitennetzwerk sind nicht bekannt.
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