Nach 56 Jahren haben Ermittler in München den mutmaßlichen Täter eines Brandanschlags auf ein jüdisches Altenheim aus dem Jahr 1970 identifiziert. Die Generalstaatsanwaltschaft geht davon aus, dass ein 25-jähriger Neonazi am 13. Februar 1970 das Feuer in dem Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde München legte, bei dem sieben Menschen, darunter zwei KZ-Überlebende, ums Leben kamen. Die Ermittlungen, die bereits früh auf den Verdächtigen fokussierten, sind nun abgeschlossen. Die Tat war lange Zeit unaufgeklärt geblieben. Es bleibt offen, inwieweit weitere Hintergründe oder Mitbeteiligte an dem Anschlag noch aufgedeckt werden können.
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