Bei dem Angriff auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist eine Person getötet und mehrere verletzt worden. Die Polizei fahndet öffentlich nach Abdul B., der der islamistischen Szene zugerechnet wird und offenbar versuchte, sich dem IS anzuschließen. Der Vorfall hat zu Entsetzen und Trauer geführt und alte Wunden aufgerissen, wie Bundesministerin Nancy Faeser betonte.
Nach Angaben der Polizei fuhr ein Fahrzeug in eine Menschenmenge während des CSD am Samstag. Eine Frau starb durch die Kollision, mehrere weitere Personen wurden verletzt. Der Tatverdächtige Abdul B. ist zur Festnahme ausgeschrieben und wird von den Behörden gesucht. Er soll bereits früher in Untersuchungshaft gewesen sein.
Abdul B. wollte sich offenbar dem Islamischen Staat (IS) anschließen, wie Spiegel Online berichtet. Die genauen Hintergründe seiner Radikalisierung sind derzeit noch unklar. Tagesschau.de bestätigt, dass der Verdächtige der islamistischen Szene zugeordnet wird.
Die Reaktionen auf den Angriff sind breit gefächert. Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die Tat scharf und sprach von einer abscheulichen Handlung (Welt). Rhein zu Berlin bezeichnete den Anschlag als „feigen und menschenverachtend“ (Zeit Online). Die CSD-Veranstalter in Sachsen-Anhalt äußerten sich besorgt über mögliche Auswirkungen auf zukünftige Veranstaltungen (Zeit Online).
Es gibt keine Berichte von rechten Medien, die den Vorfall anders darstellen. Es ist unklar, welche Konsequenzen der Angriff für die Sicherheitsvorkehrungen bei zukünftigen CSD-Veranstaltungen haben wird und wie sich die Ermittlungen weiterentwickeln werden.
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