Migration in Deutschland: Zuspruch für AfD steigt trotz sinkender illegaler Einreisen
Politik
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40m ago

Migration in Deutschland: Zuspruch für AfD steigt trotz sinkender illegaler Einreisen

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Die Zahl illegaler Einreisen nach Deutschland ist gesunken, doch der Zuspruch für die AfD bleibt weiterhin hoch. Dies führt zu einem Konflikt in der Migrationspolitik, da ein wachsender Teil der Bevölkerung die Migration ablehnt, nicht nur aufgrund illegaler Einwanderung, sondern auch aufgrund der bereits vorhandenen Anzahl von Menschen mit Migrationshintergrund. Elisabeth Scheibelhofer betont, dass Migrationsgeschichten oft individuelle sind, jedoch Muster in den Lebensläufen erkennbar sind und Zugewanderte oft Schwierigkeiten haben, ihre Rechte durchzusetzen, da Regeln widersprüchlich, Fachjargon verwendet wird und die Bürokratie kompliziert ist.

Eine Studie der Universität des Saarlandes zeigt, dass die Ablehnung der Einwanderung das dominante Thema für AfD-Wähler ist, und dies seit über zehn Jahren konstanter ist als andere Erklärungen. In Ostdeutschland gibt es Hinweise darauf, dass Wähler die AfD bewusst unterstützen, um den Anteil von Menschen ausländischer Herkunft niedrig zu halten. Die Politik steht vor der Herausforderung, sowohl die Gegner der Migration als auch die bereits integrierten Einwanderer anzusprechen. Die Ablehnung der Migration äußert sich nicht nur in extremen Fällen wie "Ehrenmorden" oder organisierter Kriminalität, sondern auch in alltäglichen Ablehnungen kultureller Symbole wie dem Kopftuch, die als Affront wahrgenommen werden können. Argumente der Religionsfreiheit stoßen hier oft auf taube Ohren. Der Bundesinnenminister vermeldet Erfolge bei der Senkung illegaler Einreisen und der Erhöhung der Rückführungszahlen, was jedoch nicht zu einer Verringerung des Zuspruchs für die AfD geführt hat.

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