Meta zahlt Milliardenvergleich wegen Suchtgefahr für Jugendliche – und passt Plattformen an
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2h ago

Meta zahlt Milliardenvergleich wegen Suchtgefahr für Jugendliche – und passt Plattformen an

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat sich mit 29 US-Bundesstaaten auf einen Vergleich von rund 16,68 Milliarden Dollar geeinigt, um Vorwürfen vorzubeugen, seine Plattformen Facebook und Instagram seien so konzipiert, dass sie bei Jugendlichen Suchtverhalten fördern. Meta muss Designänderungen vornehmen, darunter nächtliche Nutzungslimits, das Abschalten von Schönheitsfiltern und die Einführung einer altersgerechten Timeline. Unter 14-Jährige sollen von den Plattformen ausgeschlossen werden, 14- bis 18-Jährige haben ein tägliches Nutzungslimit von zwei Stunden. Experten weisen darauf hin, dass die Zahlung für Meta überschaubar ist und die Auflagen Lücken aufweisen, während Studien ein problematisches Nutzungsverhalten von Social Media bei Jugendlichen belegen. Eine Studie der DAK aus dem Jahr 2025 zeigte, dass bei einem Viertel der befragten Jugendlichen ein problematisches Nutzungsverhalten festgestellt wurde, und eine junge Frau hat Youtube und Instagram erfolgreich wegen Sucht vor Gericht verklagt. Linksgerichtete Medien betonen, dass der Vergleich ein Erfolg sei und die Politik in Deutschland ein Verbot von Social Media für Kinder durchsetzen sollte, während rechtsgerichtete Medien die Reflexionsfähigkeit junger Menschen bei der Nutzung von Social Media hervorheben und ein Verbot als unnötig erachten. Die Vereinbarung vermeidet ein weitreichendes Urteil, das auch die rechtliche Verantwortung für Suchtschäden hätte klären können, und ist kein Schuldeingeständnis, betont Meta. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Designänderungen tatsächlich zu einer Reduzierung des suchtgefährdenden Potenzials von Social Media führen werden.

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