CDU-Chef Friedrich Merz hat die AfD als „destruktive Kraft“ bezeichnet, nachdem die Partei bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 43,8 Prozent der Stimmen erhalten hat. Merz äußerte sich skeptisch bezüglich eines möglichen Verbots der AfD und plädierte stattdessen für eine politische Auseinandersetzung. Alice Weidel, Co-Chefin der AfD, warf der Bundesregierung während der Generaldebatte im Bundestag „Totalversagen“ vor und kritisierte die Energie- und Migrationspolitik. Sie forderte unter anderem die Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen und den Erhalt von Atomkraftwerken. Merz betonte, dass ein AfD-Verbot allein das Problem nicht lösen werde, sondern dass es notwendig sei, Wähler zurückzugewinnen und ein überzeugendes politisches Angebot zu machen. Innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion formiert sich Widerstand gegen die Steuerpläne der Bundesregierung, wobei rund 20 Abgeordnete gegen die Vorhaben stimmen wollen. Die AfD wurde von der Auslandspresse unterschiedlich bewertet, wobei einige Medien einen zunehmenden Realismus in der Berichterstattung feststellten und andere die Abhängigkeit des deutschen Inlandsgeheimdienstes von politischen Zielen kritisierten. Die Gasversorgung im Winter sei gesichert, so Merz.
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