CDU-Vorsitzender Friedrich Merz hat auf einer Wahlkampfveranstaltung in Langenhagen die Notwendigkeit eines neuen übergeordneten Narrativs für seine Partei betont, da die aktuellen Umfragewerte sinken. Er räumte ein, dass die bisherige Politik nicht ausreichend Anklang gefunden habe, betonte aber die Richtigkeit der CDU in zentralen Fragen wie Sicherheit und Wirtschaft. Als Beispiel nannte er das 1957 von Ludwig Erhard formulierte Konzept des "Wohlstands für alle Generationen".
Merz reagierte zudem auf den gescheiterten Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen und bekräftigte die Entschlossenheit Deutschlands, seinen Rechtsstaat und seine Demokratie zu verteidigen. Er forderte Russland auf, die hybride Kriegsführung gegen Deutschland zu beenden. Auch die Krise beim Automobilkonzern Volkswagen wurde thematisiert, wobei Merz betonte, dass Deutschland ein Industrieland bleiben müsse.
Parallel dazu fanden in Moskau Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner statt. Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow wurden neue Vorschläge eingebracht, deren Details jedoch nicht bekannt gegeben wurden. Putin ordnete eine dreitägige Waffenruhe für Kiew an, um den Besuch der US-Gesandten zu ermöglichen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, Witkoff und Kushner am Sonntag in Kiew zu erwarten und kündigte an, Angriffe auf Moskau vorübergehend einzustellen.
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