Herzogin Meghan hat sich "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater, Thomas Markle, geäußert, wonach dieser mutmaßlich kinderpornografisches Material besessen oder zurückgelassen haben soll. Ihr Sohn, Thomas Jr., erhob die Anschuldigungen in einem Interview. Meghan gab an, bereits 2018 von der britischen Polizei über die "verstörenden" Vorwürfe informiert worden zu sein, die sie als "abscheulicher, als man sich je vorstellen konnte" bezeichnete. Sie habe daraufhin den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen, um ihre Kinder zu schützen. Die philippinische Justiz untersucht derzeit eine Anzeige gegen Markle Sr., während auch in den USA Ermittlungen eingeleitet wurden. Markle Sr. wies die Vorwürfe als "kranke Lügen" zurück. Meghan hatte den Kontakt zu ihrem Vater 2018 kurz vor ihrer Hochzeit abgebrochen, nachdem dieser Paparazzi-Fotos gegen Bezahlung inszeniert hatte. Die Entfremnung wurde zuvor von Medien mit ihrer neuen Rolle im Königshaus in Verbindung gebracht, was Meghan nun bestreitet.
Die Vorwürfe besagen, dass Markle Sr. in seinem früheren Haus auf den Philippinen eine große Menge an Material zurückgelassen haben soll. Ein Staatssekretär im philippinischen Justizministerium bestätigte, dass eine Taskforce gegen Menschenhandel und sexuellen Kindesmissbrauch im Internet in Cebu den Fall untersucht. Markle Sr. lebt derzeit wieder in den USA, wo ebenfalls Ermittlungen laufen sollen. Meghan erhielt die Informationen über ihren Vater von der Londoner Metropolitan Police und einer Einheit zum Schutz der Royals, die ihr zusicherte, dass die Vorwürfe untersucht würden. Prinz Harry und Meghan waren Ende August nach sechsjähriger Abwesenheit mit ihren beiden Kindern nach Großbritannien zurückgekehrt.
Unsere Lesart ist, dass Meghan versucht, die Entfremnung von ihrem Vater als Reaktion auf schwerwiegende Anschuldigungen darzustellen und nicht nur als Folge eines Medienstreits vor ihrer Hochzeit. Die Betonung auf die frühe Information durch die Polizei und das Bestreben, ihre Kinder zu schützen, deutet darauf hin, dass sie die Vorwürfe sehr ernst nimmt und eine klare Abgrenzung sucht. Die unterschiedliche Gewichtung der Details in den Medienberichten zeigt, dass die Schwerpunkte variieren, aber die Kernbotschaft von Meghans Bestürzung und Distanzierung bleibt bestehen.
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