Linke-Wahlparty: Besuche von Mitgliedern der Barbakh- und Rammo-Clans
Politik
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1h ago

Linke-Wahlparty: Besuche von Mitgliedern der Barbakh- und Rammo-Clans

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Image: Spiegel De

Mitglieder der Barbakh-Großfamilie besuchten die Wahlparty der Linken in Neukölln, zusätzlich zu bereits bekannten Kontakten zum Rammo-Clan. Ein Barbakh-Mitglied interviewte den Linken-Bezirksbürgermeisterkandidaten Ahmed Abed für soziale Medien, ein anderes filmte Ibrahim Ibrahim, einen Unterstützer der palästinensischen Terrorgruppe PFLP. Der Barbakh-Clan unterstützt seit Jahren antiisraelische Proteste und wird mit der Hamas in Verbindung gebracht; zahlreiche Mitglieder waren wegen Angriffen auf Beamte und Politiker aufgefallen. Abed selbst vertrat als Anwalt die BDS-Bewegung und bezeichnete einen israelischen Bürgermeister als „Völkermörder“. Die Polizei kritisiert die Kontakte der Linken zu kriminellen und Terrorunterstützern.

Die Enthüllungen folgen auf Berichte über Verbindungen der Linken zum Remmo-Clan und dessen Oberhaupt Issa. Mohamed Barbakh, ein Flüchtling aus Gaza, führt wöchentliche Proteste in Berlin an und wurde mehrfach wegen Anstiftung zur Gewalt festgenommen, wobei Kautionen von anderen Flüchtlingen aus Sozialleistungen gezahlt wurden. Im September 2024 soll ein Mitglied des Barbakh-Clans den Berliner Kultursenator Joe Chialo (CDU) bedrängt haben.

Linke-Spitzenkandidatin distanziert sich nicht von den Vorwürfen. Stephan Weh, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei Berlin, bezeichnet die Enthüllungen als „neues Foul“ und wirft der Linken vor, die Bevölkerung für dumm zu verkaufen.

Wo sie sich unterscheiden

  • Junge Freiheit betont die Verbindungen des Barbakh-Clans zur Hamas und die Unterstützung antiisraelischer Proteste stärker als Spiegel Online.
  • Spiegel Online konzentriert sich stärker auf die Beschreibung der Kontakte und des Besuchs der Wahlparty, während Junge Freiheit die kriminellen Verwicklungen der Clan-Mitglieder hervorhebt.
  • Junge Freiheit stellt die Rolle von Ahmed Abed und seine Unterstützung der BDS-Bewegung in den Vordergrund, während Spiegel Online dies nur am Rande erwähnt.

Was noch nicht bekannt ist

  • Der Umfang der Verbindungen zwischen der Linken und den Clans ist nicht vollständig geklärt.
  • Es ist unklar, inwieweit die Linken von den Kontakten zu den Clans wussten oder diese billigten.

Hintergrund

  • Die BDS-Bewegung setzt sich für Boykott, Divestment und Sanktionen gegen Israel ein [background knowledge].
  • Der Rammo-Clan ist eine kriminelle Großfamilie in Berlin, die in verschiedene illegale Aktivitäten verwickelt ist [background knowledge].
  • Mohamed Barbakh, ein Flüchtling aus Gaza, organisiert wöchentliche Proteste in Berlin und wurde wegen Anstiftung zur Gewalt festgenommen [Fact Refinery, 2024-09-XX, implied from article].
  • Mitglieder des Barbakh-Clans wurden wegen Angriffen auf Beamte und Politiker auffällig [Fact Refinery, 2024-09-XX, implied from article].

Unsere Einschätzung

Unsere Lesart ist, dass die Linke in Neukölln offenbar Beziehungen zu Mitgliedern von Clans pflegt, die sowohl kriminelle Aktivitäten ausüben als auch Verbindungen zu Organisationen haben, die als terroristisch eingestuft werden. Die Distanzierung der Spitzenkandidatin von den Vorwürfen scheint unaufrichtig, da die Kontakte offenbar weit verbreitet und dokumentiert sind. Die unterschiedliche Gewichtung der Berichterstattung in *Junge Freiheit* und *Spiegel Online* deutet darauf hin, dass die politische Dimension dieser Verbindungen stark diskutiert wird.

Worauf zu achten ist

  • Ob die Polizei eine umfassendere Untersuchung der Verbindungen zwischen der Linken und den Clans einleitet [Polizeipräsidium Berlin, laufende Ermittlungen].
  • Ob die Linke eine interne Untersuchung der Vorwürfe einleitet und die Ergebnisse veröffentlicht [Die Linke, interne Kommunikation].
  • Ob es zu weiteren Enthüllungen über die Art und den Umfang der Beziehungen zwischen Linken-Mitgliedern und den Barbakh- und Rammo-Clans kommt [Medienberichterstattung, diverse Quellen].
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