Jared Kushner, der ehemalige Sonderbeauftragte des US-Präsidenten, bemüht sich um die Akzeptanz eines Gaza-Plans bei Israels Premierminister Benjamin Netanjahu. Der Plan, der von den USA unterstützt wird, sieht einen Abzug israelischer Truppen und die Entwaffnung der Hamas vor, was Netanjahu jedoch ablehnt, solange keine vollständige Entwaffnung erfolgt ist. Kushner führte Gespräche mit Hamas-Vertretern in Kairo, wo ein 15-Punkte-Plan für Gaza ausgehandelt wurde, dem die Hamas unter bestimmten Bedingungen zustimmte. Gleichzeitig lehnt Israel den Fahrplan des Gaza-Friedensrats für eine Nachkriegsordnung ab. Israels Polizeiminister befürwortet eine Eskalation der Gewalt im Gazastreifen und fordert mehr Tötungen. Die Verhandlungen sind schwierig, da zwischen Israel und der Hamas weiterhin eine tiefe Kluft besteht. Es bleibt unklar, ob Kushners Bemühungen zu einem Durchbruch führen können, insbesondere angesichts der ablehnenden Haltung Netanjahus und der komplexen Bedingungen der Hamas. Die Rolle Ägyptens, insbesondere durch die Vermittlung mit der Hamas, ist dabei von zentraler Bedeutung. Die Hamas hat zwar die Auflösung ihrer Regierung in Gaza angekündigt, doch inwieweit dies tatsächlich umgesetzt wird und welche Auswirkungen dies auf die zukünftige Ordnung haben wird, ist noch offen.
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