Jared Kushner, Sonderbeauftragter der USA, und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben sich offenbar auf einen ersten Schritt zur Umsetzung eines Friedensplans für den Gazastreifen geeinigt. Kushner traf sich zunächst mit Vertretern der Hamas in Kairo und anschließend mit Netanjahu in Israel, um über die Zukunft des Gazastreifens zu beraten. Der US-Gesandte möchte Trumps Vorstellungen für den Abzug israelischer Truppen und die Entwaffnung der Hamas vorantreiben. Israel besteht auf einer Entwaffnung der Hamas als Voraussetzung für den Wiederaufbau des Gazastreifens. Es ist geplant, zwei Arbeitsgruppen zu bilden: eine zur Entwaffnung der Hamas und eine zum Wiederaufbau des Gazastreifens. Während Washington auf Fortschritte bei seinem Gaza-Plan hofft, liegen Israels Regierung und die Hamas weiterhin bei der Frage der Entwaffnung im Streit. Die bisherigen Pläne des "Friedensrats" werden von Israel abgelehnt, und ein Minister fordert sogar mehr Gewalt gegen Palästinenser. Es bleibt unklar, inwieweit die Einigung über den ersten Schritt tatsächlich zu einer umfassenden Lösung führen kann, da die grundlegenden Differenzen zwischen den beteiligten Parteien weiterhin bestehen.
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