In der deutschen Judo-Bundesliga attackierte der Leipziger Gastkämpfer Akaki Japaridze aus Georgien seinen Gegner Timo Cavelius vom TSV Abensberg unmittelbar nach einem Kampf mit Faustschlägen. Cavelius erlitt dabei einen Kieferbruch und verlor zwei Zähne, woraufhin er operativ behandelt werden musste. Der Vorfall ereignete sich nach einer provokativen Jubelgeste von Cavelius, nachdem er das Duell gewonnen hatte. Japaridze wurde disqualifiziert und die Polizei eingeschaltet, ihm drohen sportliche und rechtliche Konsequenzen, möglicherweise eine lebenslange Sperre. Der JC Leipzig distanzierte sich von der Tat seines Sportlers und entschuldigte sich. Der Sieg Leipzigs gegen Abensberg stand bereits fest, bevor der Angriff geschah. Linksgerichtete Medien betonen die Gewalt und die möglichen Konsequenzen für Japaridze, während rechtsgerichtete Berichte die Provokation von Cavelius hervorheben. Die Frage, wie sich dieser Vorfall auf Cavelius' Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 auswirken wird, bleibt offen.
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