Der Soziologe Jason Arday ist gestorben, nachdem er in Großbritannien Ziel rassistischer Angriffe geworden war. Der Kanzler der Universität Cambridge wirft vor, dass Arday einer „rassistischen Hetzjagd“ ausgesetzt war, bei der ihm im Gegensatz zu weißen Kollegen bei Fehlverhalten kein Entgegenkommen zuteil wurde. taz.de berichtet, dass bei weißen Professor:innen Verfehlungen eher toleriert würden, während gegen Arday eine Hetze entfacht wurde, aus der offenbar keine Lehren gezogen wurden. Die FAZ berichtet über die Äußerungen des Kanzlers und betont, dass der Fall Arday weiterhin in Großbritannien für Aufsehen sorgt. Es bleibt offen, welche Konsequenzen die Vorwürfe des Kanzlers hinsichtlich des Umgangs mit Arday und der Bekämpfung von Rassismus an der Universität Cambridge haben werden.
Wir bewerten keine Wahrheit. Wir entfernen den Spin und zeigen Ihnen, welche Perspektiven die Geschichte abgedeckt haben. Sie entscheiden.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie