Die sterblichen Überreste eines israelischen Soldaten, der seit dem Libanonkrieg von 1982 vermisst wurde, wurden geborgen. Die Bergung erfolgte im Zusammenhang mit anhaltenden israelischen Militäroperationen im Libanon, insbesondere um die Kreuzerfestung Beaufort, deren Einnahme seit Wochen versucht wird. Parallel dazu hat Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir die gezielte Tötung von 30 bis 40 Palästinensern pro Nacht im Gazastreifen gefordert, was internationale Kritik hervorgerufen hat. Der deutsche Vizekanzler Klingbeil verlangt Konsequenzen für diese Äußerung. Israel hat zudem einen tödlichen Angriff im Gazastreifen durchgeführt, bei dem Hamas-Kommandeure angeblich das Ziel waren, während die USA einen Waffenstillstand anstreben. Die USA versuchen, einen Kompromiss für die Zukunft des Gazastreifens zu erreichen, der ein Ende aller Kampfhandlungen vorsieht.
Die Kämpfe um Beaufort, auch als «schöne Festung» bekannt, sind intensiv. Die genauen Gründe für die hohe Priorität, die die Regierung Netanjahu dieser Festung beimisst, sind nicht vollständig geklärt. Die Forderung Ben-Gvirs nach gezielten Tötungen im Gazastreifen wird von verschiedenen Seiten scharf kritisiert. Es bleibt unklar, inwieweit diese Äußerungen die offizielle israelische Politik widerspiegeln oder eine Eskalation des Konflikts beabsichtigen.
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