Immobilienmarkt: Kursverluste bei Aktien trotz starker Vorjahre und hohe Kosten für Käufer
Wirtschaft
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1h ago

Immobilienmarkt: Kursverluste bei Aktien trotz starker Vorjahre und hohe Kosten für Käufer

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Der Schweizer Immobilienmarkt verzeichnete in den letzten drei Jahren deutliche Gewinne bei Fonds und Aktien, doch im Sommer 2026 kam es zu Kursdruck. Immobilienaktien konnten in den vergangenen drei Jahren Gewinne von 60 bis 70 Prozent erzielen, wobei der Index der Fonds einen Gesamtertrag von 39 Prozent erreichte und der Aktienindex sogar 51 Prozent. Einzelne Titel wie Züblin (115 Prozent) und Hiag Immobilien AG (87 Prozent) wiesen noch deutlichere Kurssteigerungen auf. Der UBS Property Fund - Direct Hospitality führt das Ranking der Fonds mit 77 Prozent an, gefolgt vom Wohnfonds UBS Residentia mit 58 Prozent, wobei beide von der Portfoliobereinigung der UBS nach der Übernahme der Credit Suisse profitierten. Swiss Prime Site (SPS) sticht als etablierter Anbieter mit einem Portfolio von über 14 Milliarden Franken hervor und wird von Analysten aufgrund ihres Asset Managements positiv bewertet. Trotz guter Zahlen gerieten Immobilienaktien im Sommer unter Druck, was auf hohe Bewertungen und den leichten Anstieg der Kapitalmarktzinsen zurückzuführen ist. Gleichzeitig warnen Experten vor hohen Kosten beim Hauskauf, die sich auf Zehntausende Euro belaufen können. Die Familie Grisard hält rund die Hälfte der Aktien von Hiag, während bei Züblin der russische Investor Viktor Vekselberg über die Lamesa Holding die Mehrheit besitzt, was für institutionelle Investoren ein Ausschlusskriterium darstellt.

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