IAEA-Konferenz: Iranischer Atomchef Mohammed Eslami erhält kein Visum für Wien
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1h ago

IAEA-Konferenz: Iranischer Atomchef Mohammed Eslami erhält kein Visum für Wien

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Dem iranischen Atomchef und Vizepräsidenten Mohammed Eslami wurde die Einreise nach Österreich für eine Konferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) verweigert. Die USA stehen hinter dieser Entscheidung, die zu diplomatischen Spannungen zwischen dem Iran, Österreich und den Vereinigten Staaten geführt hat. Die USA begründen dies mit der mangelnden Kooperation des Iran mit IAEA-Inspektoren und befürchten, dass Eslamis Teilnahme die IAEA als Plattform für Propaganda missbraucht werden könnte. Österreich hatte versucht, beim UN-Sicherheitsrat eine Ausnahme für Eslami zu erwirken, scheiterte jedoch. Der Iran hat als Reaktion den österreichischen Geschäftsträger einbestellt und Österreich beschuldigt, sich als Gastgeber internationaler Organisationen zu diskreditieren. Eslami war 2008 mit UN-Sanktionen belegt worden, da er als Leiter eines militärischen Forschungsinstituts in Aktivitäten mit möglichem Bezug zu Atomwaffen involviert gewesen sein soll. Die IAEA geht davon aus, dass ein solches Forschungsprogramm bis 2003 bestand, möglicherweise auch danach. Der Iran bestreitet vehement, nach Atomwaffen zu streben. Der IAEA-Rat hatte vergangene Woche beschlossen, den UN-Sicherheitsrat erneut im Atomstreit mit dem Iran einzuschalten. Es bleibt unklar, wie sich diese Entwicklung auf die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Iran und der IAEA auswirken wird.

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