Die Huthi-Miliz im Jemen hat Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien, darunter Riad und Ölanlagen in Janbu, für sich reklamiert. In der Nähe des internationalen Flughafens von Riad stieg schwarzer Rauch auf, und es kam zu Flugausfällen und Verspätungen. Die Angriffe erfolgten als Reaktion auf saudische Operationen im Jemen und umfassen den Einsatz von Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Die Huthis haben zudem eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt und kontrollieren nun Teile der jemenitischen Küste an der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab. Saudi-Arabien hat die Angriffe als Reaktion auf mehr als 700 saudische Luftangriffe im Jemen dargestellt und gibt an, Raketen abgefangen zu haben. Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe verurteilt, während Saudi-Arabien Unterstützung von Verbündeten wie Ägypten, Pakistan und der Türkei erhalten hat. Die Eskalation des Konflikts hat auch Auswirkungen auf den weltweiten Ölpreis, da zuvor eine Öl-Pipeline zerstört wurde. Die jemenitische Armee meldete die Abwehr eines Infiltrationsversuchs der Huthis in der Provinz Marib.
Linke und zentrierte Berichte betonen die Eskalation des Konflikts und die Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr und die Ölversorgung. Rechte Berichterstattung hebt die saudische Abwehr von Angriffen hervor und die Reaktion auf die Angriffe der Huthis, die als Reaktion auf saudische Operationen im Jemen dargestellt werden. Es besteht Uneinigkeit darüber, inwieweit die Huthis den Welthandel gefährden und wie sich die Seeblockade auswirken wird.
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