Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz hat die Kontrolle über die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka im Jemen übernommen und rückt näher an die Meerenge Bab al-Mandab heran. Laut jemenitischen Militärkreisen und Augenzeugenberichten hat die Miliz auch die vorgelagerten Hanisch-Inseln angegriffen und Regierungstruppen nach Süden zurückgedrängt. Die Einnahme Mokkas ermöglicht es den Huthis, den Schiffsverkehr im Roten Meer stärker zu bedrohen, da sie nun in der Lage sein könnten, Schiffe mit Artillerie zu beschießen. Die Meerenge Bab al-Mandab ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, die den Zugang zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden ermöglicht. Die Kämpfe haben bereits über 500 Tote gefordert, und die Waffenruhe von 2022 ist faktisch zusammengebrochen. Saudi-Arabien hat mit Luftangriffen auf Ziele im Jemen reagiert, während die Huthis saudische Energieeinrichtungen angegriffen haben. Es bleibt unklar, wie sich diese Eskalation auf den internationalen Schiffsverkehr und die regionale Stabilität auswirken wird, insbesondere im Hinblick auf die mögliche Blockade der Meerenge Bab al-Mandab und die Auswirkungen auf den Transport von Rohöl und Handelsgütern.
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