Die Huthi-Rebellen haben ihre Angriffe auf Saudi-Arabien verstärkt, wobei Flughäfen in Riad und Dammam betroffen sind und Schäden verursacht wurden. Kronprinz Mohammed bin Salman (MbS) bewegt sich Berichten zufolge zwischen schwer bewachten Palästen mit Bunkern, nachdem er zuletzt öffentlich beim Blutspenden gesehen wurde. Die Angriffe umfassen Raketen, Drohnen und Angriffe auf Öl- und Gasanlagen, wobei die Huthi behaupten, über 120 saudische Luftangriffe auf jemenitische Gebiete geflogen zu haben. Saudi-Arabien untersucht, wie die Huthi-Raketen die Luftabwehrsysteme überwinden konnten, wobei erste Erkenntnisse auf eine Taktik mit Drohnen zur Ablenkung hindeuten. Die R4-Gruppe, Türkei, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien, verurteilte die Angriffe als Völkerrechtsbruch. Die Huthi, die weite Teile des Jemen kontrollieren, haben saudische Flughäfen als legitime Ziele erklärt, mit Ausnahme von Mekka und Medina. Die USA erwägen möglicherweise neue Militärschläge im Jemen, während der Konflikt im Zuge des Iran-Kriegs neu entflammt ist. Die Stärke der Huthi liegt laut Beobachtern in ihrer Leidensfähigkeit und der Kontrolle über den jemenitischen Staatsapparat, einschließlich Waffenbeständen und der Entwicklung eigener Drohnen- und Raketensysteme, möglicherweise mit iranischer Unterstützung. Bei einem Angriff auf den Flughafen Riad kamen mindestens 13 Menschen ums Leben und über 300 wurden verletzt, wobei ein Palästinenser unter den Opfern war. Die saudische Luftfahrtbehörde meldete zudem Schäden am King Fahd Airport in Dammam und einen weiteren Angriff auf den Flughafen King Khalid, erneut mit Verletzten.
Unsere Einschätzung ist, dass die Eskalation der Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien eine erhebliche Bedrohung für die Stabilität der Region darstellt, insbesondere angesichts der Bewegung von Kronprinz Mohammed bin Salman in sichere Anlagen. Die Fähigkeit der Huthi, saudische Flughäfen anzugreifen und die Luftabwehrsysteme zu umgehen, deutet auf eine wachsende militärische Stärke und taktische Raffinesse hin. Die Verurteilung durch die R4-Gruppe und die mögliche US-amerikanische Militärintervention signalisieren eine internationale Besorgnis und die Gefahr einer weiteren Ausweitung des Konflikts im Kontext des Iran-Kriegs.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie