Flydubai-Pilot plante offenbar Anschlag auf Flughafen Tel Aviv
Politik
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1h ago

Flydubai-Pilot plante offenbar Anschlag auf Flughafen Tel Aviv

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Image: Spiegel De

Ein Co-Pilot der Fluggesellschaft Flydubai plante mutmaßlich einen Selbstmordanschlag auf den Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Ermittlungen der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ergaben, dass der Mann, ein Staatsbürger des Oman, versuchte, während eines Fluges von Dubai nach Tel Aviv mit einer Axt den Kapitän anzugreifen, um die Kontrolle über das Flugzeug zu erlangen und es in das Terminal zu steuern. Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Angriff jedoch abwehren und die Maschine sicher in Saudi-Arabien landen lassen.

Die Ermittler fanden heraus, dass der Co-Pilot bereits zwei vorherige Flüge nach Tel Aviv unternommen hatte, um sich mit der Flugroute und dem Flughafen vertraut zu machen. Er begann seine Tätigkeit bei Flydubai im Januar 2026, nachdem er zuvor für Oman Air gearbeitet hatte. US-Medienberichten zufolge war er bei Oman Air aufgrund von Sicherheitsbedenken und extremistischen Ansichten entlassen worden. Die VAE gaben an, dass der Mann bei Sicherheitsüberprüfungen alle Anforderungen erfüllt habe und es keine Hinweise auf seine Absichten gab.

Der Plan des Co-Piloten soll von den Anschlägen vom 11. September 2001 inspiriert gewesen sein. US-Vizepräsident JD Vance gab an, dass eine mögliche Beteiligung Irans untersucht werde, während US-Präsident Donald Trump seine Überzeugung äußerte, dass Iran für den Vorfall verantwortlich sei. Die Ermittlungen der VAE ergaben, dass der Co-Pilot allein handelte, obwohl dies noch überprüft werden muss. Der Pilot erlitt schwere Verletzungen, konnte aber die Cockpittür öffnen, wodurch Passagiere eingreifen und den Angreifer überwältigen konnten.

Wo sie sich unterscheiden

  • Spiegel.de und Zeit.de konzentrieren sich hauptsächlich auf die vereitelte Tat und die geplante Flugroute, während NTV.de die Details des Angriffs im Cockpit und das Eingreifen der Passagiere hervorhebt.
  • Die FAZ betont die Bestätigung der Ermittlungen bezüglich des geplanten Anschlags, während Standard.at die Informationen der VAE-Generalstaatsanwaltschaft detaillierter wiedergibt.
  • Spiegel.de erwähnt die Vorbildung des Co-Piloten und die Ähnlichkeit zum 11. September stärker als andere Quellen.
  • NTV.de und Standard.at liefern detailliertere Informationen über den Verlauf des Angriffs und die anschließende Landung der Maschine in Tabuk.

Was noch nicht bekannt ist

  • Die genauen Hintergründe und Motive des Co-Piloten sind weiterhin unklar, obwohl von islamistischer Indoktrination die Rede ist.
  • Es ist noch nicht vollständig geklärt, inwieweit die früheren Sicherheitsbedenken bei Oman Air mit dem Anschlagsplan in Verbindung stehen.
  • Die Rolle Irans bei dem Vorfall ist weiterhin Gegenstand von Untersuchungen und es gibt widersprüchliche Aussagen von US-Vertretern.

Unsere Einschätzung

Unsere Lesart ist, dass dieser Vorfall, obwohl er vereitelt wurde, eine erhebliche Sicherheitslücke aufzeigt. Die Tatsache, dass der mutmaßliche Täter bereits zwei vorherige Flüge zur Aufklärung unternommen hatte und zuvor aufgrund von extremistischen Ansichten entlassen wurde, wirft Fragen nach der Wirksamkeit der Sicherheitsüberprüfungen auf. Die unterschiedlichen Schwerpunkte der Berichterstattung deuten darauf hin, dass die Medien versuchen, die Komplexität des Vorfalls und die potenziellen Implikationen zu bewerten.

Worauf zu achten ist

  • , Die Ergebnisse der laufenden Untersuchung der VAE bezüglich der genauen Hintergründe und Motive des Co-Piloten (VAE-Generalstaatsanwaltschaft).
  • , Die Entwicklung der US-Untersuchung bezüglich einer möglichen Beteiligung Irans, insbesondere ob konkrete Beweise für eine Verbindung gefunden werden (US-Vizepräsident JD Vance, US-Präsident Donald Trump).
  • , Eine Überprüfung der Sicherheitsüberprüfungsverfahren von Flydubai und Oman Air, um festzustellen, ob Verbesserungen erforderlich sind (Flydubai, Oman Air).
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