Flydubai-Co-Pilot soll Anschlag auf Flughafen Ben Gurion geplant haben
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Image: Spiegel De
Ein Co-Pilot der Fluggesellschaft Flydubai versuchte mutmaßlich, während eines Fluges von Dubai nach Tel Aviv einen Terroranschlag zu verüben. Berichten zufolge griff er den Piloten mit einer Axt an, wurde aber von Passagieren überwältigt, bevor er das Flugzeug zum Absturz bringen konnte. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Co-Pilot, ein omanischer Staatsbürger mit syrischer Mutter, das Flugzeug absichtlich auf den Flughafen Ben Gurion hätte steuern wollen. US-amerikanische und israelische Quellen berichten, dass der Mann bereits in der Vergangenheit Sicherheitsbedenken aufgeworfen hatte und zeitweise ein Flugverbot erhielt. Die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel gehen von einem versuchten Terroranschlag aus und untersuchen mögliche Verbindungen zu extremistischen Ideologien und potenziellen externen Akteuren, wobei US-Vizepräsident JD Vance und Präsident Donald Trump eine mögliche Rolle Irans untersuchen lassen. Es gibt Berichte, dass der Co-Pilot bereits früher in diesem Jahr einen Entführungsversuch plante, sich dann aber dagegen entschied. Die Motive für seine Handlungen sind noch nicht vollständig geklärt, und die Ermittlungen laufen weiterhin. Ein israelischer Geschäftsmann berichtete, dass während des Sinkfluges zeitweise niemand im Cockpit war, während ein Video den schwerverletzten Piloten am Boden zeigt. Der australische Geheimdienst hatte den Co-Piloten offenbar bereits zuvor beobachtet.
Wo sie sich unterscheiden
- Die NZZ betont, dass der Co-Pilot den Anschlag bereits vor seiner Anstellung bei Flydubai geplant habe und dass es bereits in der Vergangenheit Warnsignale gab.
- Der Tagesanzeiger zitiert Quellen, die davon ausgehen, dass der Co-Pilot wahrscheinlich allein gehandelt habe.
- Spiegel.de konzentriert sich auf die Berichterstattung US-amerikanischer Medien und die Untersuchung möglicher Verbindungen zu Iran.
Was noch nicht bekannt ist
- Die genauen Motive des Co-Piloten für den Anschlagsversuch sind noch nicht vollständig geklärt.
- Es ist unklar, ob und inwieweit Iran in den Vorfall verwickelt war.
Hintergrund
- Flydubai ist eine staatliche Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate [background knowledge].
- Der Flughafen Ben Gurion ist der größte Flughafen Israels und ein wichtiges internationales Drehkreuz [background knowledge].
- Der Co-Pilot, ein omanischer Staatsbürger mit syrischer Mutter, hatte in der Vergangenheit Sicherheitsbedenken aufgeworfen und zeitweise ein Flugverbot erhalten [Fact Refinery, 2024-01-26].
- Berichten zufolge plante der Co-Pilot bereits früher in diesem Jahr einen Entführungsversuch, bevor er davon abkam [Fact Refinery, 2024-01-26].
Unsere Einschätzung
Unsere Lesart ist, dass der Vorfall nicht spontan geschah, sondern Teil einer möglicherweise länger geplanten Aktion war, wie die NZZ betont. Die Untersuchung durch US-Vizepräsident Vance und Präsident Trump in Richtung Iran deutet darauf hin, dass externe Verbindungen als wahrscheinlich angesehen werden, obwohl der Tagesanzeiger die Möglichkeit eines Einzeltäters hervorhebt. Die widersprüchlichen Berichte über die Motive und die Rolle Irans lassen vermuten, dass die Ermittlungen noch in einem frühen Stadium sind.
Worauf zu achten ist
- Die Ergebnisse der laufenden Ermittlungen zu den genauen Motiven des Co-Piloten, insbesondere ob und welche Verbindungen zu extremistischen Ideologien oder externen Akteuren bestehen (Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel).
- Die Veröffentlichung weiterer Details über die früheren Sicherheitsbedenken bezüglich des Co-Piloten und die Gründe für das frühere Flugverbot (US-amerikanische und israelische Quellen).
- Eine offizielle Stellungnahme von US-Vizepräsident Vance und Präsident Trump bezüglich der Untersuchung der möglichen Rolle Irans (US-amerikanische Medien).
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