FIFA-Präsident Gianni Infantino wird sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl stellen, trotz anhaltender Kritik und eines Strafverfahrens, das die Europäische Fußball-Union (UEFA) gegen ihn einleitet. Ein Sprecher der FIFA bestätigte, dass Infantino im April angekündigt hatte, 2027 erneut zu kandidieren, und dass sich daran nichts geändert habe. Die Entscheidung erfolgt inmitten einer Krise, die durch seine gescheiterten Pläne zur Einbindung privater Investoren in FIFA-Wettbewerbe ausgelöst wurde. Die UEFA kritisiert Infantinos Vorgehen scharf und bereitet ein Verfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung vor. Aleksander Čeferin, Präsident der UEFA, hat angekündigt, Infantino nicht herauszufordern, obwohl er ihn kritisiert. Die Bewerbungsfrist endet am 18. November. Infantino ist seit 2016 im Amt. Die FIFA ihrerseits hat die US-Justiz eingeschaltet und der UEFA eine "Verleumdungskampagne" vorgeworfen. Die Situation spitzt sich zu, während Infantino auf seine Wiederwahl hinarbeitet und die UEFA rechtliche Schritte vorbereitet.
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