Am Sonntag ist ein Amazon-Frachtflugzeug am internationalen Flughafen Miami über eine Startbahn hinausgeschossen, mehrere Fahrzeuge gerammt und in Brand geraten. Mindestens fünf Menschen kamen dabei ums Leben, drei wurden lebensgefährlich verletzt. Das 32 Jahre alte Frachtflugzeug, eine Boeing 767, war vom Luis Muñoz Marín International Airport in San Juan, Puerto Rico, gestartet und kollidierte gegen 14:00 Uhr Ortszeit mit Fahrzeugen, bevor es auf dem Rumpf zum Liegen kam und Feuer fing. Mehr als 60 Einsatzfahrzeuge waren zur Brandbekämpfung und zur Suche nach Verletzten im Einsatz. Der Flughafen wurde zunächst vollständig gesperrt, was zu rund 250 Flugverspätungen führte. Die US-Luftfahrtbehörde FAA und die NTSB haben Ermittlungen eingeleitet, um die Unfallursache zu klären. Amazon äußerte sich betroffen und kooperiert mit den Behörden. Es wird erwartet, dass die Einschränkungen des Flugverkehrs auch nach der Wiederaufnahme des Betriebs anhalten werden, wobei Starts und Landungen zunächst nur eingeschränkt möglich sein sollen. Die FAA hat angekündigt, Ermittler zum Unfallort zu schicken, und US-Verkehrsminister Sean Duffy hat seine Unterstützung zugesagt. Die Behörden haben eine Pressekonferenz abgehalten, auf der sie die Zahl der Todesopfer und Verletzten bestätigten.
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