Im August 2017 begrub ein gewaltiger Bergsturz Teile von Bondo, wobei acht Menschen ums Leben kamen. Nun stehen fünf Personen vor dem Regionalgericht Maloja, da die Staatsanwaltschaft sie für den Unglückfall verantwortlich macht. Die Anklage sieht Behörden in der Pflicht, während sich die Angeklagten verteidigen. Der dreitägige Prozess soll die Frage der Verantwortung klären. Die Staatsanwaltschaft hat bedingte Geldstrafen für die fünf Angeklagten gefordert. Die Verhandlungen konzentrieren sich auf die Umstände des Bergsturzes und die mögliche Rolle der Angeklagten bei den Ereignissen, die zum Tod der acht Menschen führten. Die Entscheidung des Gerichts wird Aufschluss darüber geben, wie die Verantwortung für die Tragödie bewertet wird und welche Konsequenzen die Angeklagten zu erwarten haben.
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