Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen plant, den Zugang zu sozialen Medien für Kinder unter 13 Jahren zu verbieten. Für Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren sollen beaufsichtigte Minikonten mit einer täglichen Nutzungsdauer von einer Stunde eingerichtet werden, während der Zugang zu eigenen Konten erst ab 15 Jahren ermöglicht wird. Dieser Vorschlag, bekannt als "KIDS ACT", wurde am Donnerstag in Straßburg vorgestellt und baut auf der Ankündigung von Kommissionspräsidentin von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union auf. Die Initiative zielt darauf ab, Kinder vor den potenziellen Risiken sozialer Medien und künstlicher Intelligenz zu schützen, darunter psychische Belastungen, Suchtverhalten und Entwicklungsrisiken. Von der Leyen betonte, dass es sich um eine umfassende Vereinnahmung der Kinder handele, die ihre Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und ihren Verstand beeinträchtige. Der "KIDS ACT" geht über die Empfehlungen einer Expertenkommission hinaus, die lediglich eine Altersgrenze von 13 Jahren vorgeschlagen hatte. Die EU will auch die Unternehmen, die hinter den Plattformen stehen, in die Verantwortung nehmen und sicherstellen, dass die Netzwerke sicher gestaltet sind. Ein Online-Sicherheitsexperte merkte an, dass die Maßnahmen der EU vernünftiger erscheinen als Verbote, wie sie in Großbritannien vorgeschlagen wurden, da sie den Zugang zu Fotos von Familienmitgliedern weiterhin ermöglichen, ohne das Risiko eines Missbrauchs einzugehen. Weltweit gewinnen ähnliche gesetzliche Initiativen an Bedeutung, darunter in Australien, China, England, Indien und der Türkei. Von der Leyen forderte zudem einen EU-weiten Sicherheitsrat und einen Alarmmechanismus, um auf Bedrohungen durch Russland und Rechtspopulisten zu reagieren. Die Drohnenangriffe in Litauen, Dänemark, Polen und Leipzig wurden als Beispiele für die zunehmenden Bedrohungen auf europäischem Boden genannt.
Our reading is that the EU Commission, led by Ursula von der Leyen, is taking a proactive stance on protecting children from the perceived harms of social media and artificial intelligence. The proposed “KIDS ACT” goes beyond previous expert recommendations, indicating a desire for stronger regulation. The Commission also appears to be broadening its focus to include perceived threats from Russia and hard-right political forces, framing these as additional risks to European security.
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