Die deutschen Basketballerinnen haben das Spiel um Platz drei bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin gegen Spanien mit 58:81 verloren und verpassen somit eine historische Medaille. Trotz des überraschenden Einzugs ins Halbfinale, wo sie gegen Frankreich unterlagen, zeigten die Deutschen erneut Ballverluste und fehlende Konstanz im Angriff. Iyana Martin war mit 22 Punkten die erfolgreichste Werferin für Spanien, während Nyara Sabally und Alexis Peterson mit jeweils 13 Punkten für Deutschland überzeugten. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange erreichte das beste WM-Ergebnis der deutschen Basketballgeschichte, auch ohne die verletzte Satou Sabally. Die Spiele in Berlin und der Max-Schmeling-Halle zogen rund 230.000 Zuschauer an, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz und Basketball-Ikone Dirk Nowitzki, die die wachsende Wertschätzung für den Frauenbasketball betonten. Während Nowitzki von einem "Sommermärchen" sprach, lobte DBB-Präsident Ingo Weiss das Team für seinen "herausragenden Erfolg". Spanien sicherte sich mit dem Sieg seine vierte WM-Medaille seit 2010. Die deutsche Nationalspielerin Leonie Fiebich äußerte nach dem Spiel ihren Schmerz über die verpasste Medaille und betonte die Notwendigkeit, die Erfahrungen in Aggression und Motivation für zukünftige Turniere umzuwandeln. Die absolute Weltspitze ist noch ein gutes Stück entfernt, wie sich bereits im Halbfinale gegen Frankreich gezeigt hatte.
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