Die Bundesregierung macht Russland für den Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich und hat als Reaktion das russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen sowie die Kündigung des Vertrags über das Russische Haus in Berlin ausgesprochen. Innenminister Dobrindt warnte vor weiteren Angriffen und bezeichnete Deutschland als „tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“. Russland kündigte umgehend „spiegelbildliche“ Maßnahmen als Reaktion auf die deutschen Sanktionen an. Die Europäische Union und die NATO haben Deutschland ihre Solidarität zugesichert.
Außenminister Wadephul verkündete harte Maßnahmen gegen Moskau. Neben der Schließung des Bonner Konsulats gehört dazu auch die Kündigung des Vertrags über das Russische Haus in Berlin. Die Bundesregierung sieht darin eine Eskalation, während Russland die Maßnahmen als anti-russisch kritisiert. Kreml-Sprecher kündigten eine Reaktion auf die „anti-russischen Maßnahmen“ an.
Parallel zu den Spannungen mit Russland wird berichtet, dass russische Kräfte in Niger einen Putsch vereitelt haben, was als Erfolg für Moskau gewertet wird. Die Regime im Sahel-Raum suchen zunehmend die Unterstützung Russlands im Kampf gegen islamistische Bedrohungen. Bei einem möglichen Treffen zwischen Putin, Trump und Xi Jinping im Rahmen des Apec-Gipfels könnten diese Entwicklungen weiter diskutiert werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen angesichts dieser Vorfälle weiterentwickeln werden und welche konkreten Schritte als Reaktion auf die gegenseitigen Vorwürfe und Maßnahmen unternommen werden.
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