Im Februar 1970 wurden bei einem Brandanschlag auf die Israelitische Kultusgemeinde in München sieben Menschen getötet. Die Generalstaatsanwaltschaft hat nun einen Tatverdächtigen identifiziert. Laut Angaben der Behörden handelte es sich um einen rechtsextremen Einzeltäter. Die taz weist jedoch darauf hin, dass solche Einzeltäter selten sind und die Hintergründe des Anschlags noch unklar sind. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, äußerte die Befürchtung, dass jüdische Bürger aus Sachsen-Anhalt auswandern würden, sollte die AfD dort die Regierung übernehmen. Der Verdächtige soll ausgesagt haben, er wolle „Juden anzünden“, wie die FAZ berichtet. Die Motive und die tatsächliche Einordnung des Täters als Einzeltäter bleiben jedoch offen. Es ist unklar, inwieweit der Verdächtige Teil eines größeren Netzwerks ist oder ob es sich um eine spontane Tat handelte.
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