Becker fordert Regeländerung im Tennis aufgrund von Zverevs Aufschlagroutine
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2h ago

Becker fordert Regeländerung im Tennis aufgrund von Zverevs Aufschlagroutine

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Tennislegende Boris Becker hat eine neue Regel im Tennis gefordert, um die Aufschlagroutine von Alexander Zverev zu adressieren. Becker kritisierte Zverevs wiederholtes Tippen des Balls vor dem zweiten Aufschlag und argumentierte, dass es keine zeitliche Begrenzung dafür gibt, was zu Verzögerungen und Frustration bei Gegnern und Zuschauern führt. Beim ersten Aufschlag haben Spieler 25 Sekunden Zeit, um den Ball ins Spiel zu bringen, aber diese Regelung gilt nicht für den zweiten Aufschlag. Zverevs Halbfinalgegner Karen Chatschanow und US-Open-Finalist Ben Shelton haben ebenfalls Kritik geäußert.

Becker lobte Zverevs Leistung insgesamt, insbesondere seinen Gewinn von zwei Grand-Slam-Titeln in einem Jahr, was er als historisch bezeichnete. Er glaubt, dass Zverev das Potenzial hat, als zweiter deutscher Tennisspieler die Weltranglistenspitze zu erreichen und sieht ihn als einen starken Kandidaten für die ATP Finals in Turin. Zverevs Rückstand auf den aktuellen Weltranglistenersten Jannik Sinner wurde von über 5000 auf 1810 Punkte reduziert, wobei Sinner in den kommenden Turnieren mehr Punkte verteidigen muss.

Becker verteidigte Zverev gegen Kritik, die besagt, er habe nur gewonnen, weil Sinner verletzt fehlte und andere Favoriten früh ausgeschieden seien. Er bezeichnete diese Kritik als respektlos gegenüber Zverevs Leistung. Schätzungen zufolge hat Zverev während der US Open 15.000 Mal den Ball vor dem Aufschlag auf den Boden getippt.

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