Alexander Zverev hat die US Open gewonnen und damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel in diesem Jahr errungen. Der deutsche Tennisprofi setzte sich im Finale gegen Ben Shelton in vier Sätzen mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 durch. Der Sieg markiert Zverevs Aufstieg zu einem der führenden Spieler im Männertennis, nachdem er jahrelang um einen Grand-Slam-Titel kämpfte. Er erreichte das Halbfinale der Australian Open, triumphierte bei den French Open und stand im Finale von Wimbledon, bevor er nun auch in New York erfolgreich war. Zverev ist der erste deutsche Spieler seit Boris Becker 1989, der die US Open gewinnt, und der erste Spieler, der in den 1990er Jahren geboren wurde, der mehrere Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Die Freude über den Sieg stellte sich bei Zverev zunächst nicht sofort ein, er realisierte erst nach kurzer Zeit, dass er Champion geworden war. Der Sieg ist auch eine Genugtuung nach der bitteren Finalniederlage gegen Dominic Thiem bei den US Open 2020, als er eine 2:0-Satzführung verspielte. Einige Beobachter weisen darauf hin, dass Zverev bei seinen bisherigen Erfolgen nicht auf die Top-Spieler Carlos Alcaraz und Jannik Sinner getroffen ist, doch diese Argumentation wird als irrelevant betrachtet. Zverev betonte in seiner Siegesrede die lange Wartezeit seines Teams auf einen Grand-Slam-Titel und die gemeinsame Anstrengung, die zu diesem Erfolg geführt hat.
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